2. Bal Folk (2012)

Viel Spaß und Bewegung beim 2. Hofer Bal Folk

 Bereits zum zweiten Mal fand in der Hofer Waldorfschule ein Bal Folk statt.  Fast 200 Tanzbegeisterte aus Nah und Fern tanzten gemeinsam und mit sichtlich viel Freude Folktänze aus Frankreich, aber auch aus Franken, Schweden, Italien, Irland und Schottland.

Der Themenschwerpunkt beim 2. Hofer Bal Folk war Frankreich, woher der Begriff Bal Folk auch stammt. Das DUO CASSARD mit Christoph Pelgen und Johannes Mayr zauberten abwechslungsreiche, schwungvolle französische Tanzmusik aus ihren Instrumenten wie Schlüsselfiedel, Akkordeon, Dudelsack, Bombarde und anderen mehr. Christoph Pelgen verstand es in unnachahmlicher Weise die Tänzer bei bretonischen Kettentänzen wie An Dro oder Hanter Dro oder der französischen Bourree und einer ganzen Reihe anderer lustiger Mitmachtänze anzuleiten. Die Deutsch-Französische Gesellschaft Hof verwöhnte die Gäste des Abends mit leckeren Crêpes, Quiches und anderen Spezialitäten aus Frankreich. Dass die Tänzer freien Eintritt bei diesem Fest hatten, das war auch der DFG zu verdanken, die die Gage der Musiker des DUO CASSARD übernommen hatte. Die Getränke wurden von Hofer Waldorfschülern ausgeschenkt. Für Unterkunft und Verpflegung der Musiker sorgten die Mitglieder der Gruppe Klangschnitz.

 Bereichert wurde der Tanzabend auch durch die anderen Life-Musikgruppen,  wie zum Beispiel die Hofer Findlinge, die traditionelle fränkische Tanzmusik spielten wie Rutscher, Stampfer, oder Schottisch und Walzer. Die Hofer Gruppe Klangschnitz hatte sich bevorzugt der französischen Tanzmusik wie Valse-Musette, Bourrée, An Dro oder Schottisch verschrieben. Ein besonderer Ohrenschmaus war dann der gemeinsame Auftritt aller Musiker auf der Bühne. Schon am Nachmittag wurden im Rahmen eines Musik-Workshops gemeinsam mit dem DUO CASSARD einige Tänze eingeübt.

Ein Überraschungshöhepunkt des Abends war die Einlage einer schottischen Tanzgruppe unter Leitung von Max Spitzbart, der zudem während des Abends die meisten Tänze in seiner humorvollen, erfrischend fränkischen Art erklärte und auch die letzten „Zögerlinge“ auf die Tanzfläche brachte.

Es gab etliche Stücke bei denen sich nahezu alle Gäste des Abends auf der Tanzfläche tummelten und Musik und Bewegung genossen. Der Korbwalzer sorgte für eine Vermischung aller Tänzer, wie auch die Jig Chapelloise, der Fröhliche Kreis oder ein keltischer „Männerfang-Tanz“.

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