3. Bal Folk (2013) – Schön war’s

Viel Musik, Bewegung und Spaß beim 3. Hofer Bal Folk

Bereits zum dritten Mal fand am Samstag, 9. März 2013 in der Hofer Waldorfschule ein Bal Folk statt.  Das Tanzfest für jedermann  wurde von 4 Bands mit Livemusik gestaltet. Die Kapellen spielten traditionell-moderne Tanzmusik aus ganz Europa.

Dank eines Teams von ehrenamtlich engagierten Tanz- und Musikbegeisterten und der Unterstützung der Waldorfschule sowie der deutsch-französischen Gesellschaft konnten die Tänzer am Abend zur Musik von vier Bands tanzen. Diese waren aus der Hofer Region sowie aus Erlangen, Erfurt und Halle angereist.

Zur Vorbereitung auf den Bal Folk fand schon am Nachmittag ein Tanzworkshop statt. Carsten Distler vom Tanzhaus in Erlangen hat mit seiner Musikgruppe “All You Can Dance” von 14:00-17:00 Uhr typische Bal Folk-Tänze angeleitet. 40 Teilnehmer konnten so gut vorbereitet zur abendlichen Tanzveranstaltung gehen.

Die Organisatoren hatten gleich vier Bands eingeladen. Frank Hick mit seiner Kapelle Hix Tradimix leitete den Abend mit einer Polonaise ein. Die Veranstalter legten Wert darauf, dass auch regionale fränkische Tänze im Programm waren. So boten Hix Tradimix Walzer, Dreher, Rheinländer, fränkischen Schottisch und Figurentänze wie Gerchla und Bauernmaadla.

Carsten Distler, Harriett Schickedanz und der besonders der Tanzmeister Max Spitzbarth leiteten abwechselnd die Tänze mit viel Humor an.

Einen Schwenk zu den französischen Tänzen vollführte dann “All You Can Dance” aus Erlangen und Oberlindelbach. Sie boten lebendige Bal Folk-Musik. Neben Paartänzen wie Bourree und Mazurka, spielten dabei auch Kettentänze wie Andro und Gavotte aus der Bretagne und Zentralfrankreich eine Rolle. Richtig viel Spass kam beim Männerfangtanz und beim Korbwalzer auf.

Extra für den 3. Hofer Balk Folk fand sich aus Teilen der Hofer Folkgruppe Klangschnitz und ihren musikalischen Freunden die “Hofer Bal Folk Band” zusammen. Insgesamt 11 Musikanten entführten die Tanzenden mit ihrer Musikauswahl nach Irland, USA, Serbien, Frankreich und Schweden. Bei manchen Tänzen, wie dem irischen Gassentanz, wollten die Tanzbegeisterten gar nicht mehr aufhören. So misslangen mehrere Versuche der Band, den Tanz zu beenden. Die Tänzer forderten immer wieder Strophen ein um weiter tanzen zu können. Mixertänze wie dem serbischen Besentanz erzeugten immer wieder wechselnde Paare.

Ein besonderer Höhepunkt des Mitmachtanzfestes war der Auftritt der Gruppe FOLKWERK aus Erfurt mit Axel Knüpfer (Akkordeon), Luzia Walsch (Klarinette) und Jakob Zander (Percussion). Es war der erste Auftritt dieser Formation und sie brillierten mit ihrer Musik, die unter die Haut ging. Mit einem  Hanter Dro, einer Ronde de St. Vincent (kleine schwungvolle Tanzkreise),  und vielen anderen, vor allem französischen Tänzen, spielte FOLKWERK bis nach halb zwei Uhr nachts.

Ein wunderschöner Tanzabend, an dem viel gelacht, getanzt und bewegt wurde.

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